…seinem Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht. Zur gegenständlichen Rechtsfrage, ob bereits die theoretische Möglichkeit, dass Essensgutscheine auch in Gaststätten eingelöst hätten werden können, die nicht in der Nähe des Arbeitsplatzes liegen, für die Anwendung des erhöhten Freibetrages von EUR 4,40 pro Arbeitstag…
…der Bf wurde – den Prüfungszeitraum 2006 bis 2009 betreffend – festgestellt, dass die Bf an ihre Mitarbeiter Essensgutscheine der Firma E im Wert von 4,40 € pro Tag und Arbeitnehmer ausgegeben und – abzüglich eines Selbstbehaltes von 0,36 € – steuerfrei belassen hat. Mit der Begründung…
…Mit der Änderung des § 3 Abs 1 Z 17 EStG 1988 ab 1. Jänner 2005 wäre sodann eine Steuerfreiheit für die Ausgabe von Essensgutscheinen postuliert worden. Auch nach dieser Änderung wäre weiterhin ein „strenger Maßstab“ anzulegen. Im vorliegenden Fall läge weder eine Verköstigung am Arbeitsplatz…
…dass Mahlzeiten an den jeweiligen Arbeitsplatz geliefert wurden. Nicht nachvollziehbar ist weiters, warum von Seiten der GPLA-Prüfung ein Betrag von EUR 2,70 als täglich gewährter Essensgutschein herangezogen wurde. In der vorgelegten Unterlage "Prüfungsunterlage Restaurantgutscheine" findet sich zwar ein Dienstvertrag mit Frau ***E*** (ohne…
…Frühstück, einer warmen Hauptmahlzeit und einer weiteren Mahlzeit. Die Naturalverpflegung könne in der Einrichtung selbst oder bspw. in einer Kantine, im Gasthaus, in Form von Essensgutscheinen, angemessenen Lunchpaketen, usw. erfolgen. Dem Zivildienstleistenden würden dafür keine Kosten entstehen dürfen. Wenn die Naturalverpflegung nicht möglich ist, sei…