Findok · UFS-Entscheidungen
UFSW RV/2579-W/02
Bilder als Betriebsvermögen einer Rechtsanwaltsgemeinschaft
geltende FassungBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)RV/2579-W/02vom 14.04.2004
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.
Wortlaut laut Findok
Berufungsentscheidung
Der
unabhängige Finanzsenat hat am 20. April 2004 über die Berufung
der Bw., vertreten durch Contax Wirtschaftstreuhand GmbH, gegen die Bescheide
des Finanzamtes für den 9., 18. und 19. Bezirk und Klosterneuburg
betreffend Umsatzsteuer 1995-1998, Feststellung der Einkünfte 1995-1998
nach in Wien durchgeführter mündlicher Berufungsverhandlung
entschieden:
Der
Berufung wird Folge gegeben. Die angefochtenen Bescheide werden
abgeändert.
Die
Bemessungsgrundlagen und die Höhe der Abgaben sowie die getroffenen
Feststellungen sind dem Ende der folgenden Entscheidungsgründe zu entnehmen
und bilden einen Bestandteil dieses Bescheidspruches.
Die
Fälligkeit des mit dieser Entscheidung festgesetzten Mehrbetrages der
Abgaben ist aus der Buchungsmitteilung zu ersehen.
Hinweis
Diese Berufungsentscheidung
wirkt gegenüber allen Beteiligten, denen gemeinschaftliche Einkünfte
zufließen (§§ 191 Abs. 3 lit. b BAO). Mit der
Zustellung dieser Bescheidausfertigung an eine nach § 81 BAO
vertretungsbefugte Person gilt die Zustellung an alle am Gegenstand der
Feststellung Beteiligten als vollzogen (§ 101 Abs. 3
BAO).
Rechtsbelehrung
Gegen diese Entscheidung ist gemäß
§ 291
der Bundesabgabenordnung (BAO) ein ordentliches Rechtsmittel nicht
zulässig. Es steht Ihnen jedoch das Recht zu, innerhalb von sechs Wochen
nach Zustellung dieser Entscheidung eine Beschwerde an den
Verwaltungsgerichtshof oder den Verfassungsgerichtshof zu erheben. Die
Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof muss - abgesehen von den gesetzlich
bestimmten Ausnahmen - von einem Rechtsanwalt unterschrieben sein. Die
Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof muss - abgesehen von den gesetzlich
bestimmten Ausnahmen - von einem Rechtsanwalt oder einem Wirtschaftsprüfer
unterschrieben sein.
Gemäß
§ 292 BAO steht der Amtspartei (§ 276 Abs. 7 BAO) das
Recht zu, gegen diese Entscheidung innerhalb von sechs Wochen nach Zustellung
(Kenntnisnahme) Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof zu
erheben.
Entscheidungsgründe
Die Bw ist eine
Rechtsanwaltsgemeinschaft (GesBR). Für den Zeitraum 1995 bis 1998 fand eine
Betriebsprüfung statt, die ua zu der Feststellung führte, dass
gemäß
§ 21 ff BAO in wirtschaftlicher Betrachtungsweise die
W-OEG abgabenrechtlich nicht anzuerkennen sei und die wirtschaftlichen
Vorgänge, die bisher der W-OEG zugeordnet gewesen seien, der Bw zuzurechnen
seien. Gegen ein tatsächliches Tätigwerden eines Kunsthandels unter
der Firma W-OEG und für die Zurechnung der wirtschaftlichen Vorgänge
an die Bw sprächen, dass die W-OEG von den Gesellschaftern der Bw
gegründet worden sei und folglich zwischen der Bw und der W-OEG
Gesellschafteridentität mit identem Beteiligungsverhältnis
bestünde. Die W-OEG hätte nie über ein Geschäftslokal
verfügt, sondern lediglich über ein angemietetes Lager, das als
"Firmensitz" fungiert habe. Ab März 1998 habe sich der "Firmensitz" an der
Adresse der Bw befunden, wo keine Geschäftsräumlichkeiten der W-OEG
vorhanden gewesen seien und auch kein Hinweis (Firmenschild, Telefonbucheintrag)
auf die W-OEG ersichtlich gewesen sei. Der Umstand, dass für die W-OEG aus
diesem Firmensitz kein Mietaufwand angefallen sei und die W-OEG die Bilder auch
nicht versichert habe, würde ebenfalls gegen das Tätigwerden der W-OEG
sprechen. Es seien in den Jahren 1995 bis 1998 insgesamt 49 Bilder angekauft
worden, wovon 17 weiterverkauft worden seien. Die nicht verkauften Bilder
hätten sich in den Kanzleiräumlichkeiten der Bw befunden und seien von
dieser als Anlagevermögen genutzt worden. Auf Grund dieser
Ausführungen sei in wirtschaftlicher Betrachtungsweise davon auszugehen,
dass die W-OEG keine Tätigkeit entfaltet habe und daher die angekauften
Bilder der Bw, als tatsächlicher Nutzerin der Bilder zuzurechnen seien. Das
Warenlager der W-OEG sei daher als Anlagevermögen der Bw zu
beurteilen.
Gegen die entsprechend diesen
Prüfungsfeststellungen ergangenen Bescheide (Umsatzsteuer 1995 - 1998
und Feststellung der Einkünfte 1995 - 1998) des Finanzamtes brachte
die Bw Berufung ein. Diese wurde im Wesentlichen wie folgt
begründet:
Die Bilder hätten sich
seit Gründung der W-OEG in einem Lager befunden. Das Bilderlager sei von
der zuständigen Abgabenbehörde einer Überprüfung unterzogen
worden und es sei die physische Anwesenheit der Bilder im Lager (bis März
1998) festgestellt worden. Das Finanzamt habe es unterlassen, darzulegen, wie
unter Berücksichtigung dieses Umstandes der Bilderbestand der W-OEG als
Anlagevermögen der Bw beurteilt werden könne. Die Gewinnermittlung der
Bw sei nach § 4 Abs 3 ESTG erfolgt, womit ein gewillkürtes
Betriebsvermögen ausgeschlossen sei. In anderen
Geschäftsräumlichkeiten (Lager der W-OEG) befindliche Bilder
könnten aber keinesfalls als notwendiges Anlagevermögen der Bw
beurteilt werden. Allein auf Grund des Ausschlusses von gewillkürtem
Betriebsvermögen könne jedenfalls bis Ende März 1998 eine
Zurechnung des Vorratsvermögens der W-OEG als Anlagevermögen der Bw
nicht in Frage kommen. Für den Zeitraum ab März 1998 sei festzuhalten,
dass der Bilderhandel nicht den gewünschten Erfolg habe erreichen
können. Die Bilder seien nur zu einem geringen Teil in den
Kanzleiräumlichkeiten aufgehängt und hätten einen Hinweis auf das
Eigentum der W-OEG erhalten.
In einem parallelen
Betriebprüfungsverfahren wurde die W-OEG abgabenrechtlich nicht anerkannt.
Der gegen die Nichtanerkennung der W-OEG eingebrachten Berufung wurde
vollinhaltlich mit Berufungsvorentscheidung stattgegeben. Vom Bestehen der W-OEG
als Steuerrechtssubjekt sei demnach auszugehen. Die W-OEG habe mit Ende November
2002 ihren Bilderhandel eingestellt. Die zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen
15 Bilder seien zum Buchwert entnommen worden, alle anderen
Kunstgegenstände seien bis dahin mit Gewinn verkauft worden.
Über
die Berufung wurde erwogen:
Auszugehen ist von
nachstehendem Sachverhalt:
Die W-OEG war
Steuerrechtssubjekt. In deren Umlaufvermögen haben sich verschiedene Bilder
und Kunstgegenstände befunden. Die Bilder und Kunstgegenstände haben
sich bis Mai 1997 in einem Lager im dritten Wiener Gemeindebezirk, von Mai 1997
bis März 1998 in einem Lager im 21. Wiener Gemeindebezirk befunden
(Umsatzsteuernachschau durch Finanzamt für den 21. und 22. Bezirk in Wien
für den Zeitraum April bis Juni 1997). Die Tätigkeit der W-OEG wurde
vom Finanzamt für den 21. und 22. Bezirk - nach eingehender
Überprüfung - nicht als Liebhaberei beurteilt. Die W-OEG hat mit Ende
November 2002 ihren Kunsthandel eingestellt (Vereinbarung der Mitunternehmer,
UFS-Akt). Die zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen 15 Bilder sind zum Buchwert
entnommen worden, alle anderen Kunstgegenstände sind bis dahin mit Gewinn
verkauft worden.
Die W-OEG ist von den
Gesellschaftern der Bw gegründet worden und zwischen der Bw und der W-OEG
bestand Gesellschafteridentität mit identem
Beteiligungsverhältnis.
Die Bw hat ihren Gewinn nach
§ 4 Abs 3 EStG ermittelt.
Die Bw hat den Antrag auf
Durchführung einer mündlichen Verhandlung zurückgezogen
(Schreiben vom 24. 3. 2004).
Der festgestellte Sachverhalt
ergibt sich aus der Aktenlage, insbesondere aus dem vorgelegten
Gesellschaftsvertrag und der Vereinbarung über die Liquidierung der W-OEG,
sowie aus dem Steuerakt der W-OEG (inklusive der Berufungsvorentscheidung und
der Unterlagen der Betriebsprüfung).
Eine Zurechnung der Bilder und
Kunstgegenstände zum Betriebsvermögen der Bw würde daher
voraussetzen, dass es sich um notwendiges Betriebsvermögen der
Kanzleigemeinschaft (Bw) handelt.
Dies ist allerdings für
den vorliegenden Fall nicht entscheidend. Wesentlich ist vielmehr, dass sich die
strittigen Wirtschaftsgüter (Bilder und sonstige Kunstgegenstände) im
Betriebsvermögen (konkret im Umlaufvermögen) eines anderen
Steuerrechtssubjektes - der W-OEG - befunden haben.
Wirtschaftsgüter können sich aber nur im Betriebsvermögen eines
Steuerrechtssubjektes befinden.
Es war daher
spruchgemäß zu entscheiden.
Die
im Kalenderjahr 1995 erzielten Einkünfte werden gem § 188 BAO
festgestellt.
|
Einkünfte
aus selbstständiger Arbeit
|
€
|
1.288.722,31
|
(ATS
|
17.732.819,00)
|
Von
den Einkünften wurde einbehalten:
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
|
€
|
1.935,32
|
(ATS
|
26.630,00)
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen Kapitalerträgen
|
€
|
1.935,32
|
(ATS
|
26.630,00)
|
In
den Einkünften sind enthalten:
|
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen Steuersatz
|
€
|
8.797,09
|
(ATS
|
121.048,00)
|
Investitionsfreibetrag
(§ 10 EStG):
|
€
|
12.103,70
|
(ATS
|
166.547,00)
|
Vorsorge
für Abfertigungen (§ 14 EStG):
|
€
|
1.972,60
|
(ATS
|
27.143,00)
|
Nr
|
Name/Adresse/Finanzamt/StNr
|
|
|
|
|
Einkünfte
|
1
|
Dr.
PK, StNr 111
|
|
|
|
|
€
|
282.347,46
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
3.885.101,00)
|
|
Im
Einkunftsanteil sind enthalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
|
€
|
425,80
|
(ATS
|
5.859,00)
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen
|
|
|
|
|
|
|
|
Steuersatz
|
€
|
1.935,39
|
(ATS
|
26.631,00)
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalerträgen
|
€
|
425,80
|
(ATS
|
5.859,00)
|
|
|
2
|
Dr.
G S, StNr 222
|
|
|
|
|
€
|
590.970,86
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
8.131.759,00)
|
|
Im
Einkunftsanteil sind enthalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
|
€
|
890,26
|
ATS
|
(12.250,00)
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen
|
|
|
|
|
|
|
|
Steuersatz
|
€
|
4.046,66
|
(ATS
|
55.682,00)
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalerträgen
|
€
|
890,26
|
(ATS
|
12.250,00)
|
|
|
3
|
Dr.
EW, StNr 333
|
|
|
|
|
€
|
177.352,98
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
2.440.377,00)
|
|
Im
Einkunftsanteil sind enthalten:
|
€
|
270,93
|
(ATS
|
3.728,00)
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
|
|
|
|
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen
|
|
|
|
|
|
|
|
Steuersatz
|
€
|
2.231,61
|
(ATS
|
16.947,00)
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalerträgen
|
€
|
270,93
|
(ATS
|
3.728,00)
|
|
|
4
|
Dr.
TW, StNr 444
|
|
|
|
|
€
|
238.051,02
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
3.275.582,00)
|
|
Im
Einkunftsanteil sind enthalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
|
€
|
348,33
|
(ATS
|
4.793,00)
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen
|
|
|
|
|
|
|
|
Steuersatz
|
€
|
1.583,43
|
(ATS
|
21.788,00)
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalerträgen
|
€
|
348,33
|
(ATS
|
4.793,00)
|
|
Die
im Kalenderjahr 1996 erzielten Einkünfte werden gem § 188 BAO
festgestellt.
|
Einkünfte
aus selbstständiger Arbeit
|
€
|
1.642.724,35
|
(ATS
|
22.603.887,00)
|
Von
den Einkünften wurde einbehalten:
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen Kapitalerträgen
|
€
|
2.523,18
|
(ATS
|
34.719,00)
|
In
den Einkünften sind enthalten:
|
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen Steuersatz
|
€
|
10.783,65
|
(ATS
|
148.383,00)
Bei der
Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im Rahmen der Einkommensermittlung zu
berücksichtigen: In Frage kommende
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach §§ 24, 37, 97, 117 und
117a EStG.
Investitionsfreibetrag (§ 10 EStG): €
9.603,27 ATS 132.141,00
|
Nr
|
Name/Adresse/Finanzamt/StNr
|
|
|
|
|
Einkünfte
|
1
|
Dr.
PK, StNr 111
|
|
|
|
|
€
|
34.456,79
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
4.741.184,00)
|
|
Von
den Einkünften wurde einbehalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalerträgen
|
€
|
530,38
|
(ATS
|
7.298,00)
|
|
|
|
Im
Einkunftsanteil sind enthalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen
|
|
|
|
|
|
|
|
Steuersatz
|
€
|
2.266,72
|
(ATS
|
31.190,00)
|
|
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
2
|
Dr.
GS, StNr 222
|
|
|
|
|
€
|
782.563,23
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
10.768.070,00)
|
|
Von
den Einkünften wurde einbehalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalerträgen
|
€
|
1.194,19
|
(ATS
|
16.432,00)
|
|
|
|
Im
Einkunftsanteil sind enthalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen
|
|
|
|
|
|
|
|
Steuersatz
|
€
|
5.103,92
|
(ATS
|
70.230,00)
|
|
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
3
|
Dr.
EW, StNr 333
|
|
|
|
|
€
|
230.810,61
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
3.175.954,00)
|
|
Von
den Einkünften wurde einbehalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalerträgen
|
€
|
361,85
|
(ATS
|
4.979,00)
|
|
|
|
Im
Einkunftsanteil sind enthalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen
|
|
|
|
|
|
|
|
Steuersatz
|
|
1.546,37
|
(ATS
|
21.278,00)
|
|
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
4
|
Dr.
TW, StNr 444
|
|
|
|
|
€
|
284.787,72
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
3.918.679,00)
|
|
Von
den Einkünften wurde einbehalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalertragsteuer
von endbesteuerungsfähigen
|
|
|
|
|
|
|
|
Kapitalerträgen
|
€
|
436,77
|
(ATS
|
6.010,00)
|
|
|
|
Im
Einkunftsanteil sind enthalten:
|
|
|
|
|
|
|
|
endbesteuerungsfähige
Kapitalerträge zum vollen
|
|
|
|
|
|
|
|
Steuersatz
|
€
|
1.866,64
|
(ATS
|
25.685,00)
|
|
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
Die
im Kalenderjahr 1997 erzielten Einkünfte werden gem § 188 BAO
festgestellt.
|
Einkünfte
aus selbstständiger Arbeit
|
€
|
2.066.461,92
|
(ATS
|
28.434.516,00)
Bei der
Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im Rahmen der Einkommensermittlung zu
berücksichtigen: In Frage kommende
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach §§ 24, 37, 97, 117 und
117a EStG.
Investitionsfreibetrag (§
10 EStG): € 3.237,57 (ATS 44.549,00)
Vorsorge für Abfertigungen
(§ 14 EStG): € 1.702,18 (ATS 23.422,00)
|
Nr
|
Name/Adresse/Finanzamt/StNr
|
|
|
|
|
Einkünfte
|
1
|
Dr.
PK, StNr 111
|
|
|
|
|
€
|
508.272,97
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
6.993.836,00)
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
2
|
Dr.
GS, StNr 222
|
|
|
|
|
€
|
843.526,89
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
11.606.930,00)
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
3
|
Dr.
EW, StNr 333
|
|
|
|
|
€
|
366.237,72
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
5.039.431,00)
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
4
|
Dr.
TW, StNr 444
|
|
|
|
|
€
|
348.424,35
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
4.794.319,00)
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
Die
im Kalenderjahr 1998 erzielten Einkünfte werden gem § 188 BAO
festgestellt.
|
Einkünfte
aus selbstständiger Arbeit
|
€
|
1.817.967,95
|
(ATS
|
25.015.239,00)
Bei der
Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im Rahmen der Einkommensermittlung zu
berücksichtigen: In Frage kommende
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach §§ 24, 37, 97, 117 und
117a EStG.
Investitionsfreibetrag (§
10 EStG): € 16.893,39 (ATS 232.453,00)
Vorsorge für Abfertigungen
(§ 14 EStG): € 19.459,88 (ATS 267.768,00)
|
Nr
|
Name/Adresse/Finanzamt/StNr
|
|
|
|
|
Einkünfte
|
1
|
Dr.
PK, StNr 111
|
|
|
|
|
€
|
456.933,21
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
6.287.401,00)
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
2
|
Dr.
GS, StNr 222
|
|
|
|
|
€
|
820.885,25
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
11.295.381,00)
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
3
|
Dr.
EW, StNr 333
|
|
|
|
|
€
|
197.167,66
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
2.713.027,00)
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
4
|
Dr.
TW, StNr 444
|
|
|
|
|
€
|
342.981,83
|
|
|
|
|
|
|
(ATS
|
4.719.430,00)
|
|
Bei
der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im
|
|
|
|
|
|
|
|
Rahmen
der Einkommensermittlung zu
|
|
|
|
|
|
|
|
berücksichtigen:
In Frage kommende
|
|
|
|
|
|
|
|
Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte
nach
|
|
|
|
|
|
|
|
§§
24, 37, 97, 117 und 117a EStG.
|
|
|
|
|
|
|
Die
Umsatzsteuer wird für das Jahr 1995 festgesetzt mit
|
€
|
362.200,74
|
(ATS
|
4.983.882,17)
|
Gesamtbetrag
der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige
Leistungen
|
€
2.455.441,91 (ATS 33.787.617,37)
|
Davon
zu versteuern mit: Bemessungsgrundlage
|
|
|
Umsatzsteuer
|
20
%
|
€
|
2.449.391,97
|
(ATS
|
33.704.368,43)
|
|
€
|
489.889,08
|
(ATS
|
6.740.873,69)
|
10
%
|
€
|
6.050,07
|
(ATS
|
83.248,9)
|
|
€
|
605,01
|
(ATS
|
8.324,89)
|
Innergemeinschaftliche
Erwerbe:
|
|
|
|
|
Gesamtbetrag
der Bemessungsgrundlagen
|
€
|
328,88
|
(ATS
|
4.525,35)
|
Gesamtbetrag
der steuerpflichtigen innergem Erwerbe
|
€
|
328,88
|
(ATS
|
4.525,35)
|
Davon:
|
|
|
|
|
Erwerbsteuer
10 %
|
€
|
32,89
|
(ATS
|
452,53)
|
Erwerbsteuer
20 %
|
€
|
0,00
|
(ATS
|
0,00)
|
Steuerschuld
gem § 19 und Art 19 und 25
|
€
|
169,79
|
(ATS
|
2.336,33)
|
Umsatzsteuer
|
€
|
490.696,76
|
(ATS
|
6.751.987,44)
|
Gesamtbetrag
der Vorsteuern
|
€
|
128.293,34
|
(ATS
|
1.765.316,41)
|
EUSt
|
€
|
0,00
|
(ATS
|
0,00)
|
Vorsteuer
Erwerbe
|
€
|
32,89
|
(ATS
|
452,53)
|
Vorsteuer
aus Art 19
|
€
|
169,79
|
(ATS
|
2.336,33)
|
Zahllast
|
€
|
362.200,74
|
(ATS
|
4.983.882,17)
|
Die
Umsatzsteuer wird für das Jahr 1996 festgesetzt mit
|
€
|
465.368,86
|
(ATS
|
6.403.475,54)
|
Gesamtbetrag
der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige
Leistungen
|
€
2.975.866,81 (ATS 40.948.820,12)
|
Davon
zu versteuern mit: Bemessungsgrundlage
|
|
|
Umsatzsteuer
|
20
%
|
€
|
2.975.866,81
|
(ATS
|
40.948.820,12)
|
|
€
|
595.186,34
|
(ATS
|
8.189.764,02)
|
Innergemeinschaftliche
Erwerbe:
|
|
|
|
|
Gesamtbetrag
der Bemessungsgrundlagen
|
€
|
1.646,92
|
(ATS
|
22.661,67)
|
Gesamtbetrag
der steuerpflichtigen innergem Erwerbe
|
€
|
1.646,92
|
(ATS
|
22.661,67)
|
Davon:
|
|
|
|
|
Erwerbsteuer
10 %
|
€
|
153,50
|
(ATS
|
2.112,17)
|
Erwerbsteuer
20 %
|
€
|
22,38
|
(ATS
|
308,00)
|
Umsatzsteuer
|
€
|
595.362,22
|
(ATS
|
8.192.184,19)
|
Gesamtbetrag
der Vorsteuern
|
€
|
129.817,48
|
(ATS
|
1.786.288,48)
|
EUSt
|
€
|
0,00
|
(ATS
|
0,00)
|
Vorsteuer
Erwerbe
|
€
|
175,88
|
(ATS
|
2.420,17)
|
Zahllast
|
€
|
465.368,86
|
(ATS
|
6.403.475,54)
|
Die
Umsatzsteuer wird für das Jahr 1997 festgesetzt mit
|
€
|
543.232,37
|
(ATS
|
7.474.877,37)
|
Gesamtbetrag
der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige
Leistungen
|
€
3.364.528,58 (ATS 46.296.922,73)
|
Davon
zu versteuern mit: Bemessungsgrundlage
|
|
|
Umsatzsteuer
|
20
%
|
€
|
3.364.528,58
|
(ATS
|
46.296.922,73)
|
|
€
|
672.920,39
|
(ATS
|
9.259.384,55)
|
Innergemeinschaftliche
Erwerbe:
|
|
|
|
|
Gesamtbetrag
der Bemessungsgrundlagen
|
€
|
4.082,36
|
(ATS
|
56.173,30)
|
Gesamtbetrag
der steuerpflichtigen innergem Erwerbe
|
€
|
4.082,36
|
(ATS
|
56.173,30)
|
Davon:
|
|
|
|
|
Erwerbsteuer
10 %
|
€
|
371,31
|
(ATS
|
5.109,26)
|
Erwerbsteuer
20 %
|
€
|
73,85
|
(ATS
|
1.016,14)
|
Umsatzsteuer
|
€
|
673.365,55
|
(ATS
|
9.265.509,95)
|
Gesamtbetrag
der Vorsteuern
|
€
|
129.331,34
|
(ATS
|
1.779.599,18)
|
EUSt
|
€
|
356,69
|
(ATS
|
4.908,00)
|
Vorsteuer
Erwerbe
|
€
|
445,16
|
(ATS
|
6.125,40)
|
Zahllast
|
€
|
486.143,03
|
(ATS
|
7.474.877,37)
|
Die
Umsatzsteuer wird für das Jahr 1998 festgesetzt mit
|
€
|
486.143,03
|
(ATS
|
6.689.328,07)
|
Gesamtbetrag
der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige
Leistungen
|
€
3.165.855,16 (ATS 43.563.116,76)
|
Davon
zu versteuern mit: Bemessungsgrundlage
|
|
|
Umsatzsteuer
|
20
%
|
€
|
3.164.272,63
|
(ATS
|
43.541.340,76)
|
|
€
|
632.868,32
|
(ATS
|
8.708.268,15)
|
10
%
|
€
|
1.582,56
|
(ATS
|
21.776,00)
|
|
€
|
158,26
|
(ATS
|
2.177,60)
|
Innergemeinschaftliche
Erwerbe:
|
|
|
|
|
Gesamtbetrag
der Bemessungsgrundlagen
|
€
|
2.454,18
|
(ATS
|
33.769,46)
|
Gesamtbetrag
der steuerpflichtigen innergem Erwerbe
|
€
|
2.454,18
|
(ATS
|
33.769,46)
|
Davon:
|
|
|
|
|
Erwerbsteuer
10 %
|
€
|
105,20
|
(ATS
|
1.447,53)
|
Erwerbsteuer
20 %
|
€
|
280,44
|
(ATS
|
3.858,83)
|
Umsatzsteuer
|
€
|
633.412,22
|
(ATS
|
8.715.752,11)
|
Gesamtbetrag
der Vorsteuern
|
€
|
146.871,27
|
(ATS
|
2.020.948,67)
|
EUSt
|
€
|
12,28
|
(ATS
|
169,00)
|
Vorsteuer
Erwerbe
|
€
|
385,64
|
(ATS
|
5.306,37)
|
Zahllast
|
€
|
486.143,03
|
(ATS
|
6.689.328,07)
Wien,
14. April 2004
Normen und Schlagworte
- § 4 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- UFS-Entscheidungen
- Dokumenttyp
- Berufungsentscheidung - Steuer (Referent)
- Geschäftszahl
- RV/2579-W/02
- Stammnummer
- 9332
- Gültig
- 14.04.2004 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:13
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF