Findok · EAS-Auskünfte
EAS 1820
Veräußerung zweier vermieteter Betriebsliegenschaften durch eine deutsche GmbH
geltende FassungEAS-AuskunftG 75/1-IV/4/01vom 02.04.2001
Wortlaut laut Findok
Werden von einer deutschen GmbH zwei
inländische Betriebsliegenschaften veräußert, die bislang
vermietet waren, dann kann der hiebei erzielte Veräußerungsgewinn
(mangels inländischer Betriebstätte der deutschen GmbH) nur im Rahmen
des Spekulationstatbestandes der Besteuerung unterzogen werden. Sollte die
deutsche GmbH die vermieteten Gebäude selbst hergestellt haben, dann wird
sich im Hinblick auf § 30 Abs. 2 Z. 2 EStG die Besteuerung auf den
Wertzuwachs im Grund und Boden beschränken müssen. Auf deutscher Seite
sind gemäß Artikel 3 DBA-Deutschland sämtliche Gewinne, sonach
auch jene, die aus der Veräußerung des selbsthergestellten
Gebäudes resultieren mögen, von der deutschen Besteuerung
freizustellen.
02. April
2001 Für den Bundesminister: Dr. Loukota
Für die
Richtigkeit der Ausfertigung:
Normen und Schlagworte
- § 30 Abs. 2 Z 2 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
- Art. 3 DBA D (E, V), Doppelbesteuerungsabkommen Bundesrepublik Deutschland (Einkommen und Vermögen), BGBl. Nr. 221/1955
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- EAS-Auskünfte
- Dokumenttyp
- EAS-Auskunft
- Geschäftszahl
- G 75/1-IV/4/01
- Stammnummer
- 2091
- Gültig
- 02.04.2001 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:11
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF